Turnfahrt Aktive 2019

Am Samstagmorgen kurz nach halb acht
fanden wir uns bei der Bushaltestelle ein
hofften, wir hätten beim Packen an alles gedacht
und stiegen in den Bus nach Solothurn hinein.

In Solothurn wurden wir bereits erwartet
mit Kafi und Gipfeli in der Hand
von Georg, unserem Reiseleiter,
der bereits auf dem Perron stand.

Via Neuchatel fuhren wir mit dem Zug
ins Val de Travers nach Noiraigue;
Bis dahin verging die Zeit wie im Flug
doch jetzt begann der Wanderweg.

Nach ein paar Minuten zünftigen Gehens
führte der Weg bereits steil bergauf;
Zwischen den Bäumen konnten wir schon weit ins Mittelland sehen
jedoch fehlte uns dafür noch fast der Schnauf.

Kurz nach elf Uhr, nach ca. 2 Stunden des Wanderns,
erreichten wir endlich das Gipfelplateau;
Wir machten ein Foto vor des Creux du Van’s Wande
und assen dann ein Fleischplättli als Apero.

Anschliessend suchten wir im nahen gelegenen Walde
eine Stelle, um Mittagspause zu machen
und weil wir wollten Essen schon bald,
begonnen wir sofort damit ein Feuer zu entfachen.

Nach einem leckeren Essen und neu-Interpretationen von Liedern
verliessen wir diesen schönen Ort;
Doch auf die Frage nach Dessert konnten wir nur erwidern:
Ja, und zwar am besten sofort!

So suchten wir das nächste Restaurant auf,
zu diesem war es zum Glück keine grosse Distanz,
assen ein Dessert mit ganz viel Sahne obendrauf
dieses erzeugte bei uns eine sehr positive Resonanz.

Mit vollen Bäuchen bestritten wir das letzte Stück an diesem Tage
Richtung Schlafplatz im Restaurant «La grand Vy»;
Da dieses Stück nicht mehr so steil bergauf ging war es gar keine Frage,
wir hatten noch alle genug Energie.

Ein Fondue assen wir zum Znacht,
dieses war wirklich exzellent;
Die Nacht haben wir im Massenlager verbracht,
der Aufenthalt war also zufriedenstellend.

Am nächsten Tag haben wir die Heimreise bestritten
hinunter durch die Areuse-Schlucht;
Zwei Felswände und ein Fluss inmitten,
Georg fand zum Baden sogar eine Bucht.

Endlich in Boudry angekommen,
die Füsse taten schon langsam weh,
haben wir den Zug nach Solothurn genommen
und wünschten dem Creux du van «Auf Wiedersehn».

 

Bericht von Tim Tamsel