Vergangenen Herbst begegnete ich an der HESO, im Coop und bei einem Geschäftsanlass mehreren ehemaligen Mitspielern. Jedes Mal kam das Gespräch früher oder später aufs Thema Handball. Während ich als Spielertrainer immer noch aktiv bin, schwelgten meine Gesprächspartner in Erinnerungen an ihre Aktivzeit. Und jeder von ihnen sagte, es wäre doch schön, mal wieder Haftmittel an die Finger zu kleben.

 

Da wir diese Saison eine lange Winterpause haben, bot sich ein Abend im Januar für ein „Oldies-Training“ in der Bleichenmatt an. So kam es, dass am 21.01. nebst 14 aktiven 2. Liga-Spielern zusätzlich sechs „alte Haudegen“ in der Halle waren.

 

Nach dem Einlaufen (Verletzungen sollten unbedingt vermieden werden!) wurde dann endlich die Haftmitteldose aufgemacht und die Handbälle konnten kräftig eingeklebt werden. Nach dem Einspielen und ein paar Torwürfen fanden die Bälle dann je länger je mehr ihr gewünschtes Ziel. Auch beim abschliessenden „Match“, einmal mit gemischten Mannschaften und einmal 2. Liga gegen „Oldies“, blitzte mehrfach die Erfahrung der „Oldies“ auf. Handball ist vielleicht wie Velofahren, man verlernt es nie.

 

Nach dem  aktiven Teil des Trainings war aber noch nicht Feierabend. Noch lange wurde über vergangene Erfolge und Niederlagen, Streiche im Trainingslager sowie frühere Mitspieler und Trainer diskutiert.

 

Das „Oldies“-Training hat viel Spass gemacht und soll deshalb wiederholt werden.

 

Philippe Kaech