Skiweekend vom Zwöi

Samstag 02. April 2016

 

Mitten in der Nacht (06.45 Uhr)  besammelten sich einige verwegene Handballer beim Bleichemattschulhaus, um den Weg auf die Fiescheralp unter die Räder zu nehmen. Geplant war ein Alternativsportprogramm, da wegen des direkten Abstiegs in die 4. Liga die Barragespiele hinfällig wurden.

 

Einmal in der Unterkunft angekommen bezogen wir umgehend die Zimmer und zogen uns um, zwecks erster sportlicher Betätigung. Wobei bereits die Anfahrt und der Aufstieg zur Talstation eigentlich schon als sportliche Betätigung gewertet werden könnte in Anbetracht der frühen Morgenstunden.

 

Kaum auf den Ski trafen wir auf Vater und Sohn Affolter, welche sich bereits im Skigebiet aufhielten. Beat Affolter betätigte sich sogleich als versierter „Fremdenführer“ und zeigte uns die diversen Abfahrtsmöglichkeiten. Das Wetter spielte relativ gut mit. Es war eigentlich fast sonnig und dennoch bewölkt. Dies führte dazu, dass man Unebenheiten und Wellen nicht wirklich gut erkennen konnte. Die Qualität des Schnees war anfänglich noch gut, wechselte aber relativ schnell in Sulz.

 

Das Wichtigste vorab:  es verletzte sich niemand!  Wir durften aber einige stilistisch schön anzusehende Abflüge oder missglückte Bremsmanöver beobachten und Beat Affolter stellte nach dem Verlust eines Skis fest, dass das eingestellte Gewicht bei der Bindung nicht mehr der Wirklichkeit entsprach. Beat Kaiser hingegen kümmerte sich um neue Stöcke, weil mit eineinhalb Stöcken schlecht zu fahren ist.

 

Mittags trafen wir uns alle zum Essen und auch Tobias Gatschet, der Nichtskifahrer, stiess zu unserer Truppe. Somit waren wir komplett. Bei angenehmer Hintergrundmusik nahmen wir das Mittagessen ein, um dann gestärkt wieder die Pisten unsicher zu machen. Allzu lange fuhren wir dann aber nicht mehr, weil die Schneeverhältnisse doch nicht mehr zu längerem Fahren einluden.

 

Man traf sich wieder beim selben Restaurant und da liessen wir den Skitag gemütlich mit der tollen Hintergrundmusik ausklingen. Einige liessen diesen Tag schon seit Mittag ausklingen.

 

Es folgte das Abendessen und nachdem dann auch die schreienden und kreischenden Kids aus Belgien, Holland und wer weiss woher, verschwunden waren, wurde es doch recht gemütlich und vorallem lustig (dies kann jedoch nicht von allen bestätigt werden). Die Meisten begaben sich dann noch in den Kuhstall, um sich einen oder zwei Schlummertrunks zu gönnen und sich doch noch gute Musik anhören zu dürfen.

 

 

Sonntag, 3. April 2016

 

Zum Morgenessen trafen alle irgendwie im Einzelsprung ein. Es sahen auch nicht alle gleich ausgeruht aus. Die Privilegierten zum Beispiel, welche in 2er Hotelzimmern übernachten durften, beklagten sich über furchtbare Lärmimmissionen während der Nacht bis früh morgens, während die „Unterschicht“, welche nur im Massenlager nächtigte, ausgeruht und relaxed zum Morgenessen erschien.

 

Marc Aeschlimann und Beat Kaiser, die Verwegendsten, kamen in voller Skimontur und gingen dann tatsächlich noch auf die Piste. Die Meisten jedoch blieben sitzen, assen gemütlich und entschieden, dass es nicht mehr lohnt eine Tageskarte zu lösen. So kam man mal wieder zum Jassen und sonstigen lustigen Spielchen.

 

Als wir dann alle komplett waren fuhren wir zu Tal und traten den Heimweg an.

 

Alle waren sich einig: es war ein tolles Weekend, unfallfrei und sehr unterhaltsam. Man müsste dies wieder machen, jedoch einfach früher, wenn die Schneequalität besser ist.

 

Vielen Dank an dieser Stelle für die perfekte Organisation an Mirco Digirolamo! Er hat uns allen gezeigt, dass er dieses Organisationstalent von seinem Vater geerbt hat und für uns natürlich eine Erleichterung zu wissen, dass der nächste Präsident eigentlich schon in den Startlöchern steht.

 

 

Thomas Büttiker