Interview Philippe Kaech, Spielertrainer SG Biberist aktiv / TV Solothurn

Philippe Kaech hat neu für die Saison 2014 / 15 die Funktion als Spielertrainer für die Spielgemeinschaft Biberist aktiv/TV Solothurn übernommen und wird René Paratore in den Trainings wie auch bei den Matches unterstützen. Wir haben ihm kurz ein paar Fragen gestellt.


Hallo Philippe, du hast neu die Funktion des Spielertrainers bei der SG Biberist aktiv / TV Solothurn. Wie ist es dazu gekommen?

Ich liebe Handball und habe mit dem TV Solothurn in den letzten Jahren viele Erfahrungen in der 1. Liga und letztes Jahr sogar in der NLB gesammelt. Nach dem Abstieg war es für mich Zeit eine neue Herausforderung anzunehmen. Diese habe ich als Spielertrainer bei der SG Biberist / TVS gefunden.


Wie lange spielst du überhaupt schon Handball?

Ich habe im Minihandball angefangen. Das ist nun schon fast 20 Jahre her.


Hast du bereits erste Erfahrungen als Trainer gemacht?

Ja, ich habe schon vor einigen Jahren die u13-Junioren des TVS trainiert. Das war für mich sehr lehrreich und hat mir eine Menge Spass gemacht. Mit einigen meiner damaligen Junioren spiele ich nun zusammen in einer Mannschaft.


Hast du auch den J+S Trainerkurs absolviert?

Ja, ich habe den J+S Grundkurs absolviert. Diesen Herbst werde ich zwei weitere Module besuchen, mit dem Ziel nächstes Jahr das D-Diplom abzuschiessen.


Was sind deine Ziele für die kommende Saison?

Ich wünsche mir, dass wir eine spielerisch starke Mannschaft stellen, welche attraktiven Handball spielt und einen guten Teamgeist hat. Dazu gehört für mich Einsatzbereitschaft, Disziplin und Spass.

Auf Grund der Kaderliste und dem guten Trainingsbesuch in der Vorbereitung erwarte ich ein starkes Team. Falls die Trainingsdisziplin über die gesamte Saison konstant bleibt und wir von Verletzungen verschont bleiben, ist die Aufstiegsrunde ein realistisches Ziel.

Ausserdem möchte ich im Berner Cup wieder eine Serie wie vor 2 Jahren hinlegen.


Wie möchtest du dich in das Team einbringen?

Es freut mich, dass ich weiterhin spielerisch aktiv sein und gleichzeitig meine Erfahrungen weitergeben kann. Die meisten meiner Mitspieler kennen mich und wissen, dass ich immer vollen Einsatz gebe. Dies wird auch weiterhin der Fall sein, sei es als Spieler oder als Trainer.


Ist es für dich eine spezielle Herausforderung, die Funktion als Spielertrainer?

Es ist schon eine Umstellung. Ich bereite Teile des Trainings vor und trainiere dann selbst auch mit. Ausserdem sind meine Mitspieler auch meine Kollegen. Bisher hat das aber alles gut geklappt. Ich hoffe das bleibt so.

Interview: Oliver Glutz